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“Die Sachsendiva packt aus” Presse zum Weihnachtsprogramm
Leipziger Volkszeitung am 30.11.2001 Scharfe Engel, Rapper, wilde Blondinen “Die Sachsendiva packt aus” - Katrin Troendles Weihnachtssolo hatte im Hotel Fürstenhof erfolgreich Premiere Wenn die neuen Songs auf
Anhieb im Programm zu den besten gehören und begeisterten Beifall einheimsen, kann sich die Interpretin freuen. Insofern hat sich Katrin Troendle bei der Premiere ihres Weihnachtsprogramms im Hotel
Fürstenhof selbst ein Geschenkpäckchen geschnürt. Etwa mit dem Tango “Engel der Liebe” - ein hintergründig-witziger Text von Friedhelm Kändler, von der Sachsendiva und ihrem Pianisten selbst vertont und
frivol-lasziv in Szene gesetzt. Oder der kuriosen, dynamischen Adaption von Dee/Trucks “Neulich auf Tahiti”, mit der das blumenbekränzte Duo Troendle/Nitzschke aus der Festseligkeit in die Sonne
entfleucht. Und natürlich “Zum Vernaschen viel zu schade” (Text: Christoph Singer/Musik: Nitzschke), die schräge Ode an den Schokoladen-Weihnachtsmann, bei der die Troendle musikalisch als Rapperin über
die Bühne fegt... “Die Sachsendiva packt aus” - ein geschickt zusamengebautes und flüssig inszeniertes 70-Minuten-Programm (Regie: Wilfried Keindorf) für die Weihnachtsfeier der etwas anderen Art. Da
ist Vorfreude vor allem aus Spaß gemacht, und die besinnlichen Momente werden kurz gehalten. Fließende Übergänge gibt´s zu bekannten Highlights der Leipziger Verwandlungskünstlerin - etwa der “Kleinen
Tirade” einer umwerfend ordinär sächselnden Blondine im extrem kurzen knallengen Mini (Kostüme Gaby Frauendorf), an die Original-Blondis persiflierter Hit “Herz aus Glas” angedockt wird. Selbst ein altes
Kinderlied wie “Wenn der Herrgott will” verkauft Troendle ironisch und mit riesigen Melodiebögen als Schmusesong-Parodie. Auffallend: Exzellente Wortbeiträge - hier Kändlertexte - sind im
Troendle-Programm im Vormarsch. Mit hohem Sprechtempo und variabler Gestaltung sorgt die Entertainerin so für Spannungsbögen. Da kann Helge Nitzschke bei seinem Solo als putziger Weihnachtsmann à la Lene
Voigt noch zulegen; sein Spiel an den Tasten dagegen ist makellos virtuos, geschmeidig und einfühlsam. belo
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